aromatOLOGIE BALANCE

Was versteht man unter Aromatherapie und Aromatologie?

Die Aromatherapie ist ein Teilgebiet der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde).

In Österreich, Deutschland und der Schweiz wird zwischen Aromatherapie und Aromapflege unterschieden.

Aromatherapie, einschließlich der innerlichen Einnahme, dürfen nur Ärzte und Pflegende nach ärztlicher Anleitung ausüben.

Ein ärztlich geprüfter Aromatologe hat eine berufsergänzende Ausbildung erlernt, die Kenntnisse über Anatomie, Physiologie, Pathologie, Botanik und Phytopharmakologie beinhaltet.

Für eine Aromaberatung, eine Aromastreichung oder eine persönliche Mischung ist eine gründliche und ganzheitliche Erfassung sowie vorab medizinische Abklärung des  Gesundheitszustandes und der Beschwerden essentiell. So kann eine gezielte Auswahl passender ätherischer Öle in Hinblick auf Dosierung und spezieller Anwendung getroffen werden.

Ätherische Öle können Beschwerden lindern und den Genesungsprozess unterstützen, sie stärken den Gesundheitszustand und verhelfen zu mehr Wohlbefinden bei Mensch und Tier, indem sie auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene wirken.

Alles in Balance Aromaprodukte

  • Individuelle Mischungen für die Duftlampe (Entspannung, Konzentrationsförderung, Raumluftdesinfektion, Unterstützung bei Angst, Stress, Unwohlsein, Erkältung)
  • Individuelle Mischungen für Raumsprays (Raumluftdesinfektion, Erfrischung, oder zur mentalen Unterstützung)
  • Individuelle Anti-Insekten-Sprays, auch für Pferde oder Anti-Floh-Sprays für Hunde
  • Individuelle Mischungen für Salben bei medizinisch abgeklärten Hautirritationen, auch für Pferde
  • Individuelle Mischungen zur Pflege von trockener, schuppiger Haut, auch für Pferde
  • Individuelle Mischungen zur Unterstützung bei Verspannungen
  • u.v.m - alles ganz nach individuellen Bedürfnissen und Wünschen!

Über Ätherische Öle 

Ätherische Öle sind organische Stoffwechselprodukte, kleinste Öltröpfchen, die durch Photo- und Biosynthese in der Pflanze gebildet werden. Sie sind in Blüten, Blättern, Samen, Wurzeln, Rinden, Holz, Harzen und Fruchtschalen enthalten. Einzelne von diesen Ölen enthalten bis zu 500 verschiedene biochemische Komponenten, die verantwortlich für die jeweilige Wirkungsweise der Öle sind. Dabei ergibt sich aber auch gleichzeitig die Kennzeichnungspflicht (Warnhinweise) lt. Gefahrenstoffverordnung. 

Ätherische Öle sind in den Pflanzen in natürlicher Konzentration vorhanden (0,1-3%), nach der Gewinnung und Herstellung sind diese Öle in den handelsüblichen Glasfläschchen jedoch hoch konzentriert. Daher sollten Ätherische Öle, bis auf wenige Ausnahmen, nur verdünnt verwendet werden.

Es ist empfehlenswert, sich vorab über die Art und Dosis der Anwendung von ätherischen Ölen und Hydrolaten bei einem  Aromatherapeuten oder ärztlich geprüften Aromatologen zu informieren. Das gilt vor allem für den Einsatz der Öle bei Kindern, Schwangeren und bei Tieren!

 

Deklaration Ätherischer Öle - Qualitätsmerkmale am Etikett auf einen Blick:

  • Name der Ursprungspflanze: Deutscher und botanischer Name
  • Bezeichnung: 100% naturreines ätherisches Öl, 100% genuines Öl, 100% naturbelassenes Öl
  • Pflanzenteil, aus dem das ätherische Öl gewonnen wurde: Blatt, Blüte, Zweige, etc.
  • Herkunftsland: Das Anbaugebiet bestimmt u. a. über die Qualität
  • Gewinnungsverfahren: Dampfdestillation, Expression, Extraktion
  • Anbauart: kontrollierter biologischer Anbau (kbA), demeter-zertifizierte Bio-Qualität (demeter), Wildsammlung (Ws), konventioneller Anbau (konv.)
  • Lösungsmittel: Angabe des Lösungsmittels bei Extraktion
  • Verdünnungsverhältnis: Bei teuren oder zähflüssigen ätherischen Ölen (z. B. Rose türkisch 10% in Weingeist)
  • Mengenangabe in ml
  • Chargennummer
  • Herstellername (Produkthaftung)
  • Zertifizierung bzw. Kontrollstelle: Natrue, Demeter, etc.
  • Verwendungsdauer nach dem Öffnen oder Ablaufdatum.
  • Verwendungshinweise: z. B. „Zur Raumbeduftung“, „Kosmetikum für die Aromapflege“
  • Sicherheitshinweise: z. B.  „Vor Kindern sicher aufbewahren“, “nicht für Schwangere geeignet”, etc.
  • Inhaltsstoffe/INCI: nur bei einer Zulassung als Kosmetikum
  • Gefahrenstoffzeichen laut EU-Verordnung: je nach Öl individuell; nur bei einer Zulassung als Bedarfsmittel
  • Dosierungsempfehlung: z. B. x Tropfen in x ml Trägeröl; nur bei einer Zulassung als Kosmetikum

Eine Auswahl an Ätherischen Ölen

Alantwurzel

Anis bio

Baldrian 

Basilikum

Benzoe

Bergamotte

Cajeput

Cistrose

Citronella (Java)

Copaiba Balsam natur

Eisenkraut

Eukalyptus globulus

Eukalyptus citriodora

Eukalyptus radiata

Fenchel süß

Fichte

Geranie

Rosengeranie

 


Grapefruit 

Immortelle

Ingwer

Jasmin

Kamille römisch

Kampfer

Kardamom 

Karottensamen

Kiefer Bio

Koriander

Kümmel

Kurkuma 

Lavendel

Lemongrass (Zitronengras)

Limette

Litsea

Lorbeer 

Majoran

 



Mandarine rot 

Manuka

Melisse

Minze (Pfefferminze)

Minze (Nanaminze)

Minze (Heilpflanzenminze) 

Myrrhe

Myrte

Narde

Neroli 

Niaouli

Orange süß

Oregano

Palmarosa

Patchouli

Petitgrain

Pfeffer

Ravintsara

 

 

Ravensara aromatica

Rosenblüten

Rosmarin 

Salbei

Sandelholz

Schafgarbe

Tanne (Balsamtanne)

Teebaum m.a.

Thymian

Vetiver

Wacholderbeeren

Wacholder

Weihrauch

Wintergreen

Ylang Ylang

Zedernholz (Atlaszeder)

Zimtrinde

Zitrone  

Zypresse

 



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Beschreibung dieser Ätherischen Öle (Quelle: www.oshadhi.de)
Ätherische_Öle_Liste.pdf
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